Top 3 Pflanzenextrakte für die Lebergesundheit
Olivenblatt, Mariendistel & Co. — die Tradition der Phytotherapie
Vier Pflanzenextrakte, die seit Jahrhunderten in der mediterranen Volksheilkunde geschätzt werden. Fluidextrakte 1:1, hergestellt in Italien, ausgewählt von unserem Familienbetrieb in Lana.




Pflanzenextrakte mit Tradition
Schon die Heiler des Mittelmeerraums setzten auf die Kraft bestimmter Pflanzen, um den Alltag rund um Ernährung und Verdauung zu begleiten. Olivenblatt, Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn gehören zu den am längsten überlieferten Pflanzen der europäischen Volksheilkunde. Heute sind sie zentrale Bestandteile der traditionellen Phytotherapie.
Bei Viworo wählen wir für dich Fluidextrakte 1:1 aus — das heißt: ein Teil Pflanzenmaterial ergibt einen Teil Extrakt, ohne starke Konzentration. So bleibt das natürliche Inhaltsstoffspektrum erhalten, wie es traditionell in der Erboristerie verwendet wird. Hergestellt in unserem italienischen Partnerlabor, kuratiert in unserem Familienbetrieb in Lana seit 1989.
1
Mariendistel
Silybum marianumDie Mariendistel ist seit dem Mittelalter eine der bekanntesten Pflanzen der europäischen Klosterheilkunde. Schon Hildegard von Bingen erwähnte sie in ihren Schriften. Volkstümlich wird sie auch „Christi Krone" oder „Frauendistel" genannt — eine Anspielung auf die weiße Aderung ihrer Blätter, die der Legende nach von einem Tropfen Marienmilch stamme.
In der traditionellen Phytotherapie zählt die Mariendistel zu den klassischen Pflanzen rund um Leber und Galle. Die wertvollen Inhaltsstoffe sitzen in den Samen — vor allem das Wirkkomplex aus Silymarin und verwandten Flavonolignanen, der seit Jahrzehnten Gegenstand pflanzenkundlicher Forschung ist.
Anwendungstradition: In etwas Wasser verdünnt, idealerweise vor den Mahlzeiten. Über mehrere Wochen als Kur empfohlen.
2
Artischocke
Cynara scolymusDie Artischocke ist eine der ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraums. Schon die Römer schätzten sie als Bestandteil ihrer Küche, und in der italienischen Tradition gilt sie als typische Begleiterin reichhaltiger Mahlzeiten. Aus ihren großen, gezahnten Blättern wird in der italienischen Erboristerie traditionell ein Extrakt gewonnen.
Die charakteristischen Bitterstoffe der Artischockenblätter — allen voran Cynarin — sind seit Jahrhunderten Teil der mediterranen Phytotherapie. Sie verleihen dem Extrakt seinen typischen, frisch-bitteren Geschmack, den man auch aus klassischen italienischen Bitterlikören kennt.
Anwendungstradition: Klassisch nach üppigen Mahlzeiten in einem Glas Wasser. In der italienischen Volkstradition oft Teil ritueller Trinkkuren über zwei bis drei Wochen.
3
Löwenzahn
Taraxacum officinaleDer Löwenzahn ist eine der vertrautesten Wildpflanzen unserer Wiesen — und gleichzeitig eine der unterschätztesten in der traditionellen Pflanzenkunde. In der europäischen Volksheilkunde wurde er bereits im Mittelalter als Frühjahrskur genutzt. In der italienischen Tradition heißt er „Dente di leone" und gehört zu den klassischen Erbe Amare („bittere Kräuter") der Erboristerie.
Sowohl die Wurzel als auch die jungen Blätter enthalten reichlich Bitterstoffe — vor allem Taraxacin —, die der Pflanze ihren charakteristischen Geschmack geben. Der Löwenzahn ist Teil der mediterranen Frühjahrstradition rund um Wildkräuter und Salate.
Anwendungstradition: Klassisch als Frühjahrskur über vier bis sechs Wochen. In einem Glas Wasser oder Kräutertee genossen.
4
Olivenblatt
Olea europaeaDer Olivenbaum ist seit der Antike das Symbol des Mittelmeerraums. Schon die alten Ägypter und Griechen schätzten nicht nur seine Früchte, sondern auch seine Blätter — Hippokrates erwähnt sie in seinen Schriften, ebenso die alten römischen Heilkundigen. In der italienischen und süditalienischen Volkstradition gehört das Olivenblatt zu den ältesten Hausmitteln überhaupt.
Die Blätter sind besonders reich an Oleuropein — einem natürlichen Polyphenol, das auch im Olivenöl vorkommt und dem Olivenblatt seinen typischen, leicht bitter-grasigen Charakter verleiht. In der traditionellen Phytotherapie werden frische Olivenblätter besonders geschätzt, weil sie das volle natürliche Inhaltsstoffspektrum bewahren.
Anwendungstradition: In Wasser oder ungesüßtem Tee genossen. In der mediterranen Tradition über mehrere Wochen, gerne in den Übergangsmonaten.
Warum Viworo?
Häufige Fragen
Was ist ein Fluidextrakt 1:1?
Ein Fluidextrakt 1:1 (italienisch: „Estratto Fluido") ist eine traditionelle Form des Pflanzenauszugs aus der italienischen Erboristerie. Aus einem Teil Pflanzenmaterial entsteht ein Teil flüssiger Extrakt — anders als bei Tinkturen (meist 1:5 oder 1:10) bleibt das natürliche Inhaltsstoffspektrum konzentriert erhalten. Unsere Extrakte enthalten rund 30 % Alkohol als Trägerstoff.
Worin unterscheidet sich ein Fluidextrakt von einer Urtinktur?
Eine Urtinktur (Tinctura Madre) wird typischerweise im Verhältnis 1:10 hergestellt — also viel verdünnter. Ein Fluidextrakt 1:1 ist deutlich konzentrierter und stammt aus der italienischen Phytotherapie-Tradition. Beide Formen haben ihre Berechtigung, aber wir bei Viworo arbeiten bewusst mit Fluidextrakten, weil sie näher an der traditionellen Erboristerie-Praxis sind.
Wie wende ich die Extrakte an?
Klassisch nimmst du 5–10 Tropfen, zwei Mal täglich, in einem Glas Wasser oder ungesüßtem Tee. Die Tropfen lassen sich gut über mehrere Wochen als Kur einnehmen. Bei der Mariendistel und Artischocke wird traditionell vor den Mahlzeiten genommen, der Löwenzahn klassisch als Frühjahrskur.
Sind die Extrakte bio-zertifiziert?
Nein — unsere Pflanzenextrakte sind keine zertifizierten Bio-Produkte. Wir wählen die Rohstoffe sorgfältig aus mediterranen Anbaugebieten aus, aber Bio-Zertifizierung ist bei traditionellen Erboristerie-Extrakten in Italien historisch nicht der Standard. Wer ausdrücklich Bio möchte, findet das in unserer Auswahl ätherischer Öle.
Wo wird produziert?
Die Fluidextrakte werden in einem italienischen Partnerlabor nach traditioneller Rezeptur hergestellt. Wir bei Viworo wählen die Pflanzen aus, prüfen jede Charge und verschicken aus Lana in Südtirol — meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Bestellung.
Kann ich mehrere Extrakte kombinieren?
In der traditionellen Phytotherapie werden bestimmte Pflanzen klassisch kombiniert — etwa Mariendistel und Artischocke als „Bittere Pflanzen" der mediterranen Tradition. Bei Unsicherheit oder bei bestehenden gesundheitlichen Themen empfehlen wir, vor einer längeren Kur einen Phytotherapeuten oder Apotheker zu fragen.
Probier es selbst aus
Unsere vier traditionellen Pflanzenextrakte gibt es einzeln oder im Set. Du bekommst sie direkt aus Lana, mit persönlichem Service und Versand in 24–48 Stunden.
Alle Pflanzenextrakte ansehenQuellen & weiterführende Informationen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) — Pflanzenmonographien
- European Medicines Agency (EMA) — Herbal Medicines Committee
- Hildegard von Bingen, Physica (12. Jahrhundert) — Klassische europäische Pflanzenkunde
- Erbe Officinali — Tradition der italienischen Erboristerie
Hinweis: Die hier beschriebenen Anwendungstraditionen entstammen der historischen Volksheilkunde und Phytotherapie. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen sprich bitte mit einem Arzt, Apotheker oder qualifizierten Phytotherapeuten.
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