Bio Latschenkiefer aus Südtirol – das alpinste Öl von allen

Deine Vorteile auf einen Blick
- Kräftig, würzig-harzig, durchdringend: Das stärkste unserer Nadelöle. Höhenluft, warmes Harz und jene würzige Note, die keine andere Kiefer hat.
- Der Südtiroler Klassiker: Die „Latsche“ wächst oberhalb der Baumgrenze, wo kein anderer Baum mehr durchhält. In den Bergen wird sie seit Generationen destilliert.
- Wenige Tropfen, große Wirkung: Zwei Tropfen verändern die Luft eines Raums. Wer sie dosiert wie ein Tannenöl, nimmt zu viel.
- Bio-Qualität aus Südtirol: 100 % naturrein, wasserdampfdestilliert aus Nadeln und Zweigen. Aus biologischem Anbau.
Anwendung & Besonderheiten
Anwendung:
In der Sauna auf das Aufgusswasser. Verdünnt in Trägeröl für die Massage nach dem Sport oder einem Tag in den Bergen. Im Diffuser, sparsam dosiert.
So setzt du es ein:
In der Sauna 2–3 Tropfen ins Aufgusswasser – hier spielt die Latschenkiefer ihre Stärke aus: Sie hält die Hitze aus und füllt die Kabine wie kein zweites Öl. Für eine Massage nach der Wanderung oder dem Skitag verdünnst du 3–5 Tropfen in 10 ml Trägeröl (z. B. Bio MCT-Öl) und arbeitest Beine, Schultern und Rücken durch – das warme, durchdringende Gefühl kommt nach wenigen Minuten. Im Diffuser genügen 2–3 Tropfen, also die halbe Menge der anderen Nadelöle. Tipp: Zwei Tropfen ins warme Fußbad nach einem Tag auf den Beinen.
Perfekte Mischpartner
Latschenkiefer ist eine kraftvolle Kopfnote – nimm immer weniger davon als von den anderen:
- Zum Abrunden: Weißtanne (die Süße der Tanne nimmt der Latsche die Kanten).
- Für den ganzen Wald: Fichte (ein Tropfen Latsche auf drei Fichte – die klassische Aufgussmischung).
- Für den Abend: Zirbelkiefer (das warme Zirbenholz unter dem Harz der Latsche).

Welches Nadelöl passt zu dir? Vom sanftesten zum kräftigsten: Weißtanne (süß, fruchtig) → Fichte (rund, balsamisch) → Lärche (hell, harzig) → Zirbelkiefer (warm, holzig) → Waldkiefer (klar, terpenig) → Latschenkiefer (am kräftigsten – dieses Öl). Wenn du das volle Alpen-Aroma willst, bist du am Ende der Skala angekommen.
Alle sechs Südtiroler Nadelöle im Vergleich →
Produktinformationen
- Pflanze: Latschenkiefer, Bergkiefer (Pinus mugo Turra)
- INCI: Pinus Mugo Leaf Oil
- Verwendeter Pflanzenteil: Nadeln und Zweige
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation
- Qualität: 100 % naturreines ätherisches Öl (bio)
- Herkunft: Südtirol (Alto Adige), Italien
- Hauptbestandteile: Alpha-Pinen, beta-Pinen, delta-3-Caren, beta-Phellandren, Limonen, Bornylacetat
- EG-Nr.: 290-163-6 · CAS: 90082-72-7
- Verpackung: Braunglasflasche mit Tropfeinsatz – dicht und lichtgeschützt
Das Duftprofil
- Hauptaroma: Kräftig und harzig, mit der Klarheit der Luft oberhalb von 2.000 Metern. Der Duft, den man beim Gang durch ein Latschenfeld nach dem Regen riecht.
- Nebennote: Würzig und warm, fast pfeffrig – das Merkmal, das die Latsche von jeder anderen Kiefer unterscheidet.
- Nuance: Ein grün-krautiger Boden vom Bornylacetat, der das Ganze abmildert und ihm Tiefe gibt.
Intensität: Hoch – das kräftigste Öl im Sortiment. Dosiere es immer halb so stark wie die anderen Nadelöle: Zwei Tropfen genügen dort, wo eine Tanne vier bräuchte.
Die Chemie des Öls
Die Südtiroler Latschenkiefer hat ein Terpenprofil, das die harten Bedingungen ihres Standorts widerspiegelt. Delta-3-Caren ist ein Monoterpen mit süß-harzigem Charakter – eine der Molekülgruppen, die man mit dem Geruch von Bergluft verbindet. Beta-Phellandren steuert eine frische, leicht mentholige und zitrusartige Dimension bei, alpha- und beta-Pinen die klassische Kiefernfrische. Bornylacetat bringt eine warme, krautige Note, die die Kanten glättet. Was die Latsche besonders macht, ist die Höhe: Auf 1.500–2.500 Metern sorgen intensive UV-Strahlung, niedrige Temperaturen und kurze Vegetationszeiten dafür, dass die Pflanze höhere Konzentrationen an Schutzterpenen bildet – eine natürliche Stressantwort, aus der ein aromatischeres Öl entsteht. Dasselbe Prinzip macht Hochlagen-Lavendel wertvoller als den aus der Ebene.
Die Pflanze
Pinus mugo ist kein Baum, sondern ein Strauch: Sie wächst niedrig und kriechend, ein bis drei Meter hoch, und breitet sich waagrecht über felsigen Alpenboden aus. Sie gedeiht zwischen 1.500 und 2.500 Metern, oft oberhalb der Baumgrenze, wo keine andere Konifere mehr überlebt. In den Bergen Südtirols gehört die „Latsche“ seit Jahrhunderten zur Kultur: Bauern destillierten die Nadeln in einfachen Kupferkesseln, und das Öl stand in jedem Berghaus. Die Pflanze ist außerordentlich zäh – im Winter biegt sie sich unter meterhohem Schnee und richtet sich im Frühjahr wieder auf. Die Ernte ist langsam und mühsam: Sie erfolgt von Hand, an steilen Hängen, und die Pflanze wächst nur wenige Zentimeter im Jahr nach.
Häufige Fragen (FAQ)
Warum ist Latschenkiefer so viel kräftiger als die anderen Nadelöle?
Weil sie dort wächst, wo die Bedingungen extrem sind. Oberhalb der Baumgrenze bildet die Pflanze mehr Schutzterpene, und die landen im Öl. Praktisch heißt das: halbe Dosis im Vergleich zu einer Tanne, gleiches Ergebnis.
Kann ich sie in der Sauna verwenden?
Das ist die Anwendung, in der sie am besten ist. Mische 2–3 Tropfen ins Aufgusswasser, nie pur auf die Steine. Der harzige Duft hält die Hitze bis zum Ende des Aufgusses.
Was ist der Unterschied zu Waldkiefer und Zirbelkiefer?
Die Latschenkiefer (dieses Öl) ist ein Hochgebirgsstrauch und liefert den intensivsten, harzigsten Duft. Die Waldkiefer ist ein richtiger Baum mit trockenerem, „klassischerem“ Charakter. Die Zirbelkiefer duftet warm und holzig-süß – etwas ganz anderes.
Ist sie für die Haut geeignet?
Nur verdünnt, und vorsichtiger als bei den anderen: 3 Tropfen auf 10 ml Trägeröl reichen bereits. Mach immer einen Test an einer kleinen Stelle in der Armbeuge und warte 24 Stunden ab. Kontakt mit den Augen unbedingt vermeiden – dieses Öl reizt sie leicht.
Ist sie für Kinder geeignet?
Im Diffuser, sehr sparsam dosiert, in der Regel ab 6 Jahren. Für Säuglinge und Kleinkinder ist sie nicht geeignet, und wer Asthma hat, sollte darauf verzichten.
Wie lagere ich sie richtig?
Kühl, dunkel und dicht verschlossen. Das Braunglas schirmt UV-Strahlung ab. Kiefernöle sind vergleichsweise stabil und behalten ihre Qualität bei richtiger Lagerung über Jahre.
Wähle deine Größe
Bio Latschenkieferöl aus Südtirol
Flasche 10 ml
EUR —
Halb dosiert – sie reicht länger, als du denkst.
Empfohlen
Flasche 30 ml
EUR —
Für alle, die den ganzen Winter Sauna machen. Du sparst!
Sicherheit, Hinweise und CLP-Kennzeichnung
Zur äußeren und aromatischen Anwendung. Nicht unverdünnt anwenden. Nicht bei Säuglingen, Kleinkindern und Asthma. Kontakt mit den Augen unbedingt vermeiden. In Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Kann Hautsensibilisierung auslösen: mach immer zuerst einen Test an einer kleinen Hautstelle. Kühl, dunkel und dicht verschlossen lagern.
Einstufung nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)
GEFAHR
Gefahrenhinweise
- H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
- H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
- H315 Verursacht Hautreizungen.
- H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
- H319 Verursacht schwere Augenreizung.
- H410 Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise
- P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
- P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
- P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken und offenen Flammen fernhalten. Nicht rauchen.
- P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
- P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen.
- P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
- P331 KEIN Erbrechen herbeiführen.
- P302+P352 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
- P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
- P501 Inhalt und Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.
Enthält: Limonen. · EG-Nr.: 290-163-6 · CAS: 90082-72-7