Wasserdampf-Destillation
Die häufigste Methode. Wasserdampf durchströmt die Pflanze, nimmt die Aromastoffe mit, und nach dem Abkühlen trennt sich das Öl vom Wasser. Schonend und seit Jahrhunderten bewährt.
Kompletter Ratgeber
Was ätherische Öle sind, wie sie wirken und wie du sie sicher anwendest. Ein kompletter Ratgeber: von der Gewinnung über die fünf Öle für den Start bis zur Qualität.
Ein ätherisches Öl ist die konzentrierte Essenz einer Aromapflanze: die flüchtige Flüssigkeit mit dem Duft und den charakteristischen Inhaltsstoffen von Blüten, Blättern, Wurzeln, Rinden, Harzen oder Schalen. Es wird aus pflanzlichem Rohstoff gewonnen – bei unseren Ölen aus biologischem Anbau. Das Schlüsselwort heißt Konzentration: Für ein einziges Fläschchen braucht es große Mengen Pflanze. Deshalb verwendet man ätherische Öle nie «löffelweise», sondern tropfenweise.
Die häufigste Methode. Wasserdampf durchströmt die Pflanze, nimmt die Aromastoffe mit, und nach dem Abkühlen trennt sich das Öl vom Wasser. Schonend und seit Jahrhunderten bewährt.
Den Zitrusölen vorbehalten (Orange, Zitrone, Bergamotte). Die Schalen werden mechanisch gepresst, ohne Hitze, sodass die frischen Noten erhalten bleiben.
Aroma und Charakter jedes Öls hängen von seiner Zusammensetzung ab. Die Gruppen zu kennen hilft, ausgewogene Mischungen zu komponieren und zu verstehen, warum manche Öle vorsichtiger dosiert werden.
Frische, luftige, belebende Noten. Zum Beispiel: Zitrone, Zypresse
Weiche, entspannende Noten, beliebt für den Abend. Zum Beispiel: Lavendel fein, Römische Kamille
Intensive Moleküle, sehr verdünnt verwenden. Zum Beispiel: Oregano, Thymian, Litsea Cubeba
Balsamische, luftige Noten, gern in der kalten Jahreszeit. Zum Beispiel: Eukalyptus, Kampfer
Wenn du bei null anfängst, decken diese fünf fast jeden Alltagsbedarf ab. Du bekommst sie einzeln oder zusammen im Set.





Die fünf Klassiker plus ein sechstes Öl in einem Bio-Set: der einfachste Einstieg, mit einem Duft für jeden Moment des Tages.
4–6 Tropfen im Ultraschall-Diffuser beduften einen Raum stundenlang, ohne Hitze.
1–2 Tropfen auf ein Taschentuch oder einige Tropfen in eine Schüssel mit warmem Wasser.
Für eine Massage etwa 2–3 Tropfen auf 10 ml Trägeröl wie Jojoba oder Mandel. Fürs Gesicht niedriger dosieren.
Nie pure Tropfen ins Wasser – vorher mit einem Löffel Trägeröl oder Salz emulgieren.
Die genauen Verhältnisse findest du in unserer Dosierungs-Anleitung.
Manche Öle gehören zu den beliebtesten, um am Abend eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, bevor du schlafen gehst. Sie wirken keine Wunder, aber ein vertrauter Duft begleitet das Abendritual sanft. Mehr dazu im Ratgeber besser schlafen.



Das ätherische Öl ist der konzentrierte, flüchtige Aromaauszug der Pflanze. Das Trägeröl (süße Mandel, Jojoba) ist ein fettes Pflanzenöl, das zum Verdünnen des ätherischen Öls vor dem Auftragen auf die Haut dient.
Fünf Öle decken fast alles ab: Lavendel fein (Abend und Ruhe), Pfefferminze (Frische), Teebaum (reinigend), Zitrone (gute Laune) und Eukalyptus (kalte Jahreszeit). Es gibt sie auch zusammen im 6er-Set.
Zu den beliebtesten für eine abendliche Atmosphäre zählen Lavendel fein, Römische Kamille und Süßorange: weiche, einhüllende Düfte für das Abendritual.
Nein. Ätherische Öle sind sehr konzentriert und müssen immer in einem Trägeröl verdünnt werden. Ein Hauttest vor dem ersten Gebrauch ist empfehlenswert.
Meist reichen 4–6 Tropfen für einen Raum. Lieber mit wenigen starten und nur bei Bedarf erhöhen.
Das hängt vom Produkt ab. Unsere ätherischen Öle sind für die aromatische und äußere Anwendung bestimmt; für die innerliche Einnahme wende dich an einen Arzt oder eine fachkundige Person. Im Sortiment gibt es aber auch Speiseöle (Schwarzkümmel, Kürbiskern, MCT) und Nahrungsergänzungen, die ausdrücklich zum Verzehr gedacht sind. Entscheidend ist immer die Produktkennzeichnung.